Nach dem Abernten räumen Sie grobes Material, wässern die Fläche und legen die Plane straff, mit beschwerten Rändern. In zwei bis vier Wochen stirbt ein Großteil der Keimlinge ab. Danach entfernen Sie die Plane möglichst windstill, harken leicht und säen oder pflanzen direkt. Dieser Ablauf spart viele Stunden Jätearbeit, schont Strukturen und liefert ein sauberes Startfenster. Wichtig ist konsequente Abdichtung am Rand, damit Licht keinen Keimvorteil schafft.
Kompost, Laub, Stroh oder gehäckselte Halme unterscheiden sich in Nährstofffreisetzung, Wasserspeicherung und Schneckenrisiko. Dünn und gleichmäßig verteilt, schützt die Schicht zuverlässig und bleibt handhabbar. Auf Wegen kann grobes Material die Tragfähigkeit erhöhen, während Beete feineres Substrat bekommen. Über die Saison zerfällt die Decke und verwandelt sich in stabile Humusformen. So entsteht ein lebendiges Atelier für Wurzeln und Bodenorganismen, das schwere Eingriffe überflüssig macht.