Teile, die den Betrieb stoppen könnten, gehören in Kategorie A und müssen sofort griffbereit sein. B‑Teile bestellst du auf Mindestbestand, C‑Teile nach Bedarf. Nutze einfache Karten oder digitale Mindestmengen. Prüfe vierteljährlich Verbrauch, passe Bestände an und markiere Lieferzeiten. So bleibt das Lager klein, aber wirksam. Du sparst Kapitalbindung, ohne Risiko zu erhöhen, und vermeidest Panikkäufe, wenn ein winziges Bauteil urplötzlich über Erfolg oder Stillstand deiner Erntearbeit entscheidet.
Behandle Lieferanten wie Partner: Teile deine Saisonplanung, vereinbare Reaktionszeiten, verankere Ersatzteilverfügbarkeit vertraglich. Frage nach Schulungen, Remote‑Support und Leihgeräten. Dokumentiere Zusagen transparent, überprüfe sie halbjährlich. Gute Beziehungen senken Preise nicht nur, sie sichern Verlässlichkeit, wenn alle gleichzeitig Teile brauchen. Wer gemeinsam plant, vermeidet Engpässe und findet Lösungen, bevor es kritisch wird. Diese langfristige Zusammenarbeit ist oft der stille Grund, warum Mikrofarmen gelassen durch schwierige Wochen kommen.